Ein spannender Wettkampftag liegt hinter unserer Volleyballmannschaft WK II Jungen. Sie traten gestern in Angermünde gegen weitere 5 Mannschaften aus der Region an. In den Vorrundenspielen erzielten sie gegen die Freie Schule Angermünde keinen Satzgewinn (0:2), konnten sich jedoch gleich im darauf folgenden Spiel gegen das Gauß- Gymnasium Schwedt mit 2:0 durchsetzen. Im Halbfinale gegen das Einstein- Gymnasium Angermünde zeigten sie wieder "Nerven" (0:2), im Spiel um Platz 3 und 4 bewiesen sie ihr ganzes Können und waren der gastgebenden Ehm Welk- Oberschule Angermünde ein würdiger Gegner.

Die Qualifikation für das im Februar stattfindende Regionalfinale ist geschafft. Herzlichen Glückwunsch!

WK II männlich:

Steven Koblitz, Norman Schwarz, Hans Argow, Peter Mikolajczak, Oliver Bähn, Dennis Steinmann, Patrick Schlender, Sebastian Springborn (Mannschaftsbetreuer), Dominic Milster und Rick- Rene' Krause

Wir Schüler der Oberschule Templin haben seit Jahren als andere Form des Geschichtsunterrichts die Möglichkeit, verschiedene Gedenkstätten in unserer Region aufzusuchen. Die Förderung durch das MBJS aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds macht solche Aktivitäten möglich. Am 29.02.2012 besuchten wir Schüler der Jahrgangsstufe 10 das ehemalige Gefängnis der Staatssicherheit in Berlin/Hohenschönhausen. Ein Schüler drückte danach aus: „So tief hat mich Geschichte noch nie berührt.“ Karl- Heinz Richter, so hieß der Zeitzeuge, der uns führte, hat uns stark beeindruckt. Keiner von uns hat sich vorher vorstellen können, dass ein Jugendlicher von 17 Jahren für den Versuch, den Staat DDR zu verlassen, so behandelt worden ist, wie er es uns aus eigener Erfahrung schilderte. Er berichtete auch, wie er und seine Familie bis heute unter den Folgen der Haft und der Behandlung danach leiden. Er sprach ohne Verbitterung, aber mit dem uns sehr berührenden Appell, uns einzumischen, mitzuhelfen, die Welt zu verbessern, denn wir haben Chancen, die er damals nicht hatte.

VON MICHAELA KUMKAR

KieferNadelwertholz in „anständiger Dimension und Qualität“, wie es Templins Stadtförster Jürgen Schuppelius formulierte, wechselte gestern den Besitzer. Stämme, die in den kommunalen Forsten Templin und Lychen sowie im Schulwald der beiden Städte geschlagen worden waren, wurden versteigert. Insgesamt rund 120 Festmeter, darunter 22 Festmeter Lärche, zwei Festmeter Tanne, der Rest Kiefer. Eine ganz besondere Aufgabe hatten dabei Schüler der Waldhofschule und der Oberschule aus Templin sowie der Pannwitz-Grundschule Lychen übernommen, die den Schulwald in Templin und Lychen bewirtschaften: Sie betätigten sich als Auktionator. Darauf hatten sich die Mädchen und Jungen in ihren Schulen mit Unterstützung der sie betreuenden Förster vorbereitet. Nicht nur für die elfjährige Annika Weidemann, die in der sechsten Klasse an der Waldhofschule lernt, war es die erste Versteigerung. Geübt habe sie dafür auch am vergangenen Wochenende zu Hause. „Meine Schwester hat mir geholfen“, erzählte das Mädchen.Doch bevor das Holz im Flößermuseum in Lychen unter den Hammer kam, begutachteten die Vertreter der anwesenden Holzwirtschaft aus der Region erst einmal das zum Kauf Angebotene vor Ort, in den Revieren Gandenitz, Buchheide, im Lychener Georg Carstedt Schulwald, Abteilung 21, und im Schulwald Templin.

Im Monat Dezember war in den 7. Klassen in vielen Fächern das Thema „Weihnachten“ Schwerpunkt der Unterrichtsarbeit.

Im LER- Unterricht erfuhren die Schüler, warum Menschen Feste feiern. Sie bekamen einen Überblick zur Geschichte des Weihnachtsfestes und erkundeten die Herkunft heutiger Weihnachtsbräuche. Da Weihnachten ein christliches Fest ist, wurde versucht, sich der biblischen Weihnachtsgeschichte zu nähern.

Im Deutschunterricht wurden Weihnachtsgedichte behandelt und ein Theaterstück mit selbst angefertigten Stabpuppen aufgeführt.

Wie Menschen in anderen Ländern Weihnachten feiern, vermittelten die Fächer Englisch, Französisch und Erdkunde. Internationale Weihnachtslieder erklangen aus dem Musikraum.

Höhepunkte waren der Besuch des Berliner Weihnachtsmarktes auf dem Alexanderplatz und ein Projekttag an dem Advents- und Weihnachtsschmuck gebastelt wurde. Eltern halfen beim Plätzchenbacken und in der Maria- Magdalenen- Kirche informierte Pfarrer Schein über die Bedeutung der Advents- und Weihnachtssymbole. Der Projekttag endete mit Weihnachtsfeiern in den Klassen.

 

Projektarbeit

So lautete das Thema eines langfristig angelegten Projektes, an dem 72 Schüler der Jahrgangsstufe 9 der Oberschule Templin mit ihren Geschichtslehrern Frau Kirchner und Herr Köhler arbeiteten. Der erste Schritt, sich dem Thema zu nähern, bestand in einem Besuch der Gedenkstätte Ravensbrück. In Vorbereitung dieser Exkursion hatten sich die Schüler für die Bearbeitung eines Schwerpunktes des Lagerlebens entschieden und sich schon im Vorfeld auf vielfältige Weise informiert.