Von Michaela Kumkar

Was soll ich werden? Welcher Beruf passt zu mir? Ist der vermeintliche Traumjob auch wirklich einer? Fragen über Fragen. An der Oberschule Templin haben junge Leute die Möglichkeit, Antworten darauf zu finden.

Wenn für Julius in ein paar Wochen die zehnjährige Schulzeit endet, fängt er seine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker an. In Templin. Oliver bleibt ebenfalls in der Kurstadt. Der Noch-Zehntklässler wird als Fachkraft für Abwasser ausgebildet. Beide Jungs haben ihre Lehrstelle schon in der Tasche. Nadine will ans Oberstufenzentrum Uckermark, um dort ihr Fachabitur zu machen. Danach will die Schülerin Sonderpädagogik studieren. Drei Jugendliche mit genauen Plänen, wie es für sie beruflich weiter gehen soll.

Ministerpräsident Woidke überzeugte sich persönlich davon, wie an der Oberschule Templin gearbeitet wird.

FOTO: MICHAELA KUMKAR

von Lea Zühlke

Am 12.02.2015 waren wir, die Klasse 9 Orange, bei LEIPA. LEIPA ist eine Papierfabrik, die einen Standort in Schwedt an der Oder hat. Dort sind bis zu 750 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen tätig, unter anderem auch Auszubildende. LEIPA ist eine der größten Papierfabriken in Europa.

Am Donnerstagmorgen sind wir um 07:30 Uhr losgefahren und gegen 09:00 Uhr vor dem Werkstor E ausgestiegen. Wir wurden herzlich begrüßt und bekamen eine kleine Einweisung. Jeder von uns Schülern musste eine Warnweste anziehen, dass die LKW-Fahrer, die das Altpapier brachten oder die das fertige Papier wieder mitnahmen, uns auch sehen. Da die Maschinen sehr laut sind, hat sich Herr Maegel mit uns über ein Mikrofon unterhalten, wir haben ihn dann durch einen Empfänger mit Kopfhörer gehört. In der Fabrik hat es sehr gestunken und es war wirklich sehr laut. Dennoch fand ich es spannend, wie aus Altpapier Papier wurde. Fasziniert hat mich, dass es über 3000 Papiersorten gibt. Ich wusste auch gar nicht, dass Papierfabriken dermaßen groß sind. Gegen 10:45 Uhr sind wir dann nach einem lehrreichen Besuch wieder von Schwedt nach Templin gefahren.

WieseSozusagen an ihren eigenen Händen spüren die Jugendlichen, wie beschwerlich früher die Bewirtschaftung von Wiesen gewesen ist.

TEMPLIN. Es gibt Pflanzen, deren Namen klingen einfach ungewöhnlich. Kuckuckslichtnelke, der Schlangenknöterich oder Zweiknabenkrautorchideen gehören zum Beispiel dazu. Templiner Oberschüler haben dazu beigetragen, dass diese und eine Reihe andere Pflanzenarten auf einer Wiese am Kanal wieder wachsen und gedeihen. Seit Jahren verabschieden sich die Zehnklässler der Oberschule mit einem Arbeitseinsatz, der einen Beitrag zur Renaturierung von Flächen in der Stadt leistet. Und so widmeten sich in diesem Jahr 75 Schulabgänger einer etwa drei Hektar großen, schilfbewachsenen Kanalwiese. Ihre Aufgabe: Die Wiese musste so beräumt werden, dass sich danach eine natürliche Feuchtwiesenvegetation mit einheimischen Wildpflanzen entwickeln kann.

Vortrag WolfAm 24.04.2013 lernte der Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften Klasse 9 den Wolfsbeauftragten des Landes Brandenburg, Herrn Robert Franck kennen. Einige Stunden lang hatten sich die Schüler des Kurses mit dem Thema "Wolf" im Unterricht beschäftigt. Ein 45 minütiger Film über die Wiederbesiedelung der Wölfe in Brandenburg stimmten auf das Thema ein. In einem sehr emotionalen Vortrag unterstrich Herr Frank Gesehenes und Gehörtes. Interessant und anschaulich war die mitgebrachte "Fotofalle", die vor Kurzem besonders nachts an markanten Punkten im Gelände Bilder von so manchem Getier, aber auch unzählige Bilder von durch den Wind bewegten Birkenzweigen auslöste. Aber zu guter Letzt fanden sich auch Fotos von zum Teil recht neugierigen Wölfen.

Teilnehmer 2013Am 27.04 2013 war Premiere für 9 Schülerinnen und Schüler unserer Schule beim 32. Lychener Seenlauf. Wie schon in den vergangenen zwei Jahren hatten sich alle gut auf den 8,5km langen Lauf vorbereitet. Nach dem Anlegen der neuen Transponter für eine korrekte Zeitnahme ging es zur Erwärmung. Dabei konnten wir noch den Start der Grundschüler über die 3km beobachten. Zum Streckenverlauf gab es noch ein paar Hinweise, gegen 10.30Uhr, unmittelbar vor dem Start und im Startbereich, zeigten die Cheerleader noch einmal ihr Können. 10.40Uhr dann erfolgte der Startschuss und der Läufertross setzte sich in Bewegung. Der Erste unserer kleinen Laufgruppe, der ins Ziel kam, war Gustav Schnaak. In einer Zeit von 40:16 min verfehlte er nur knapp die Laufleistung von Henri Voss im vergangenem Jahr. Gleich im Anschluss überlief Philipp Lewanschek die Ziellinie. Unser schnellstes Mädchen in diesem Jahr war Andrea Kube.