Auch in diesem Jahr gab es für die Schüler der 7. Klassen in der ersten Schulwoche einen einen Schultag, der von den Sozialarbeitern der Schule organisiert wurde.

Die Geburtsstunde für dieses Projekt lag in den Händen der Schulsozialarbeiterin Katja Lorenz. Sie hatte die Idee, Teamarbeit in der neuen Klasse schon am ersten Tag auf den Prüfstand zu stellen. Denn ohne Teamarbeit funktioniert es nicht.

„Wenn zwei Menschen miteinander zu tun haben, gehen sie eine Beziehung ein. Man überlegt, was man von einander hält, wie man miteinander umgeht und wie man zueinander steht. Wenn man sich gut versteht, und die Beziehung nicht durch negative Gedanken, Misstrauen, ungeklärte Konflikte oder Vorurteile getrübt ist, kann alles gut funktionieren. Das gilt auch für eine Klasse! Wenn alle gut zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen, umso besser ist der Teamgeist, also die Atmosphäre innerhalb der Klasse.“, so Katja Lorenz

Umso glücklicher war sie, dass in der Vorbereitung auch im sozialen Bereich endlich Teamarbeit möglich wurde. Simone Dohmke, seit März 2019 als zweite Schulsozialarbeiterin in der Schule tätig sprudelte voller neuer Idee. Gemeinsam mit Friederike Siebke vom Projekt „Begleitendes Lernen“ entwickelten die drei Sozialarbeiterinnen schon am Ende des alten Schuljahres Projektinhalte. So stand fest, dieser Tag sollte unbedingt im Freien und außerhalb von Schule stattfinden. Als ein flexibler, zuverlässiger  Partner erwies sich das MKC Templin. Die Mitarbeiter verstanden ihren Teamgeist darin, einen Standortwechsel von der Kurmeile zu ermöglichen. Denn für diese Tage war der geplante Projektort Kurmeile ein viel zu heißes Pflaster.

92 Schüler und Schülerinnen genossen so die angenehme Festwiesenkühle und die besondere Atmosphäre am Stadtsee. Besser hätten die Bedingungen gar nicht sein können.

Der Einstieg in das Projektthema wirkte fast etwas märchenhaft. Schließlich galt es, den Teamgeist symbolisch aus der Flasche zu locken und mit einem Namen zu kreieren.

Der Teamgeist ist ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und macht gute Laune, auch wenn es mal schwierig wird. Ganz wichtig: Das Team steht zusammen, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Das Wir- Gefühl steht dabei im Vordergrund und nicht das Ich.

Die Kennlernspiele ermöglichten erst mal einen regen Informationsaustausch. Die Merkfähigkeit der Klassenlehrer wurde nicht nur für die Namen auf die Probe gestellt. Geometrische Kenntnisse kamen bei den Gruppenaufgaben auf den Prüfstand. Ob alle oder in kleinen Gruppen, zu zweit oder allein, der Teamgeist zeigte schnell seine Zauberkräfte für ein erfolgreiches Miteinander. Nicht schlecht staunten die Schüler, als sie  ein lebendes GPS Gerät bedienen mussten. Die Sozialarbeiterin Frau Dohmke schlüpfte kurzerhand in diese technische Rolle und begeisterte mit   Geocaching rund um das MKC mit  ihre kreativen Idee für die Wegbeschreibung. Selbst die MKC Mitarbeiter hatten in der Mittagspause ihre Freude an dem aktiven Geschehen auf ihrem Gelände. Für einen Schultag wurde für die Schüler deutlich die Botschaft des Teamgeistes sichtbar, der sagt: Ich bin bei euch, wenn ihr gern mit anderen zusammen  seid und  Vertrauen habt, euch in der Klasse einordnen könnt, ohne euch selbst dabei total zu verändern. Spürbar ist dieser Geist, wenn ihr keine Angst vor Konflikten habt, sondern sie mit Anderen gemeinsam löst.

Teamarbeit ist auch die Arbeitsbotschaft der Sozialarbeiterinnen an der Schule. Für sie ist jeder Schüler einzigartig, gleichzeitig ist es aber wichtig, dass die Schüler bewusst erleben, wie wichtig es ist, persönliche Interessen zu Gunsten einer Klassenentscheidung zurück zustellen. Regeln zu entwickeln, die das Leben in der  Klasse erleichtern, ist die Grundlage für ein friedliches Miteinander. Ohne einen sportlichen Wettkampf darf so ein Teamgeisttag natürlich nicht enden. Denn immerhin sind von vier frisch gebackenen Klassenlehrern drei Sportlehrer. Ganz ohne Sportgeräte entstand ein witziger Parcours als Klassenaufgabe. Und nun hängen schon die Ergebnisse im Schaukasten und Bilder geben allen die Möglichkeit Anteil an diesem Tag zu nehmen. Denn das ist auch Teamgeist Qualität an der Schule.     Katja Lorenz, Simone Dohmke, Friederike Siebke

Am 10.01.2018 ging es in der Turnhalle unserer Schule „heiß“ her. Für das diesjährige Volleyballturnier hatten sich acht Mannschaften angemeldet. Die einzige Bedingung für die Teilnahme war, dass in jeder Mannschaft drei Mädchen und drei Jungen auf dem Spielfeld stehen.

Die Vorrundenspiele wurden in zwei Staffeln gespielt, bereits hier ging es richtig zur Sache. Die Klassenkameraden unterstützten ihre Mannschaften unüberhörbar. Bereits bei diesen Spielen war untereinander Fairness angesagt, gute Ratschläge von der Bank ließen natürlich auch nicht auf sich warten.

Bei den Platzierungsspielen war die Hallensituation ähnlich, Spielengagement auf dem Feld sowie begeisterte und unterstützende Klassenkameraden waren das Fazit dieses Nachmittags. Hier die Endergebnisse:

1. Platz Klasse 10 blau 1.Mannschaft
2. Platz Klasse 10 grün 2.Mannschaft
3. Platz Klasse 10 orange 2.Mannschaft
4. Platz Klasse 10 grün 1.Mannschaft
5. Platz Klasse 10 gelb 2.Mannschaft
6. Platz Klasse 10 gelb 1.Mannschaft
7. Platz Klasse 10 orange 1.Mannschaft
8. Platz Klasse 10 blau 2.Mannschaft

Allen Teilnehmern ein großes Dankeschön für ihren Einsatz, so konnte diese Veranstaltung zu einem Höhepunkt unseres Sportjahres werden.

 

 

 

 

Erste Begegnungsveranstaltung zwischen fremdsprachigen und deutschen Schülerinnen und Schülern war ein voller Erfolg.

Was heißt „Was hast du gesagt“ auf Persisch? Und vor allem, wie schreibt man das? Schülerinnen und Schüler der Oberschule Templin hatten im Rahmen einer Veranstaltung mit dem Titel „Sag ... Hallo!“ am 18.12.2017 die Gelegenheit, einmal die Welt ihrer fremdsprachigen Mitschüler abseits des täglichen Unterrichts kennenzulernen. Bei tschetschenischem Essen und dem berührenden Video "Integration" des Syrers Assem Kakoura aus Templin, über die täglichen Hürden beim Verstehen der deutschen Sprache sowie mit beeindruckenden Berichten über Fluchterlebnisse und Informationen zu Syrien vor und nach dem Krieg, kamen sich deutsche und fremdsprachige Jugendliche näher. Auch das gemeinsame Trommeln und die Gespräche an den Tischen der Cafeteria sorgten für ein besseres Kennenlernen. Die Sozialarbeiterin Katja Lorenz moderierte dabei die rund zweistündige Veranstaltung mit viel Witz und Elan. Eyleen aus der 9. Klasse fasste den Nachmittag ganz im Sinne der rund 40 teilnehmenden Schüler und Schülerinnen so zusammen: „Sonst reden wir ja nicht so viel mit den geflüchteten Schülern. Es war gut, jetzt auch mal etwas über ihr Leben zu erfahren.“ Wie schwer es ist in einer fremden Schrift zu schreiben, konnten einige Erwachsene und Jugendliche anschließend gut selbst nachfühlen, indem sie einmal versuchten, Worte auf Persisch zu schreiben. „Was hast du gesagt?“ stand schließlich krumm und schief, aber doch einigermaßen richtig, auf Persisch an der Tafel. Die Schülerin, die allen gezeigt hatte, wie man das richtig schreibt, lächelte dabei nachsichtig.

Eine Fortsetzung der Veranstaltung ist geplant. Christine Berger

Unter diesem Motto besuchten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 am 13. Dezember 2017 das Museum für Kommunikation in Berlin. Die Schülerinnen und Schüler verschafften sich einen Überblick über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Informationsgesellschaft. Empfangen von drei charmanten Robotern im Lichthof des Museums, entdeckten sie spielerisch die Grundlagen und Techniken der Nachrichtenübermittlung.

Auf einer spannenden Reise durch mehr als 2000 Jahre Kommunikationsgeschichte lernten sie den Ursprung ihres heutigen Smartphones kennen.

Die Sonderausstellung „Die Nacht“ gab einen Einblick in die Zeit, in der eigentlich der Schlaf vorherrschen sollte. Aus verschiedenen Blickrichtungen wirft die Ausstellung Schlaglichter auf unser Verhalten und die Kommunikation in der Nacht.

Ein erlebnisreicher Tag endete mit neuen Eindrücken, welcher nach dem Besuch des Technikmuseums in Klassenstufe 8 das Verständnis über Technikentwicklungen abrundete.

 

Am 23.11. 2017 fand in der Turnhalle der Oberschule Templin unser traditioneller Hochsprung- Wettbewerb statt.

Insgesamt starteten 60 Mädchen und Jungen der 7.- 10. Klassen. Zur Teilnahme waren alle berechtigt, die im Unterricht die Höhe für die Note 1 erzielt hatten. Hier die Ergebnisse der Erstplatzieren aller Jahrgangsstufen:

   Mädchen Jungen
7.Klasse Pauline Cziborra 1,20 m Leon Worzolla 1,35 m
8.Klasse Pia Renger  1,20 m Jonny Pahl 1,40 m
9.Klasse Celina Rudolphi  1,40 m Justin Ostrowski 1,60 m
10.Klasse Gina Dudeck  1,35 m Tim Pagels 1,65 m

In der Schulwertung erreichten Lea Jänisch (1,40m), Celina Rudolphi (1,40m) und TimPagels (1,60m) jeweis 121 Punkte. Sie teilen sich den ersten Platz.

Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!