WettbewerbDer Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus des Bundesministeriums für Justiz hat einen Nerv getroffen: Fast 4000 Schülerinnen und Schüler aus beinahe allen Bundesländern haben über 310 kreative, bunte und spannende Beiträge eingereicht. Das Engagement gegen Rechtsextremismus lebt, wie das tolle Engagement der Schüler und Schülerinnen zeigt. Die starke Beteiligung an dem Wettbewerb ist ein Signal gegen Rechtsextremismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit.

8 Schüler der Klasse 8blau sind dem Aufruf gefolgt und haben in ihrer Freizeit mit Unterstützung von Katja Lorenz eine Unterschriftenaktion vorbereitet und durchgeführt. Die dabei entstandenen Plakate wurden der Jury zugeschickt und tatsächlich erhielten die Schülerinnen und Schüler Post aus dem Ministerium mit einer Einladung zur Preisverleihung.

Eine Abordnung von 4 Schülern machte sich am 30.Mai 2012 auf den Weg nach Berlin. Sie erhielten während einer großartigen Auszeichnungsveranstaltung Anerkennungsurkunden für einen 10.Platz, dotiert mit 150€. Gemeinsam mit Katja Lorenz und den anderen Schülern des Teams wollen sie jetzt überlegen, wie sie das Geld sinnvoll einsetzen können.

Heute fand in den 8 Klassen die zweite Phase unseres Kompetenzfeststellungsverfahrens statt. Dazu fuhren wir mit dem Bus nach Angermünde um in den Ausbildungsstätten des ABW die Praxistests durchzuführen.

Die Schüler konnten sich unter anderem zwischen Holz- und Metallbearbeitung, Gastronomie, Einzelhandel, KFZ, Grafikdesign, Sport und Fitness sowie weiteren Berufsgruppen entscheiden. In jeweils zwei Stunden konnten sie in zwei der Berufsfeldvertretern ihre Kompetenzen testen. Am Ende des Tages haben die Schüler viel erfahren und können ihre Berufswünsche jetzt besser einordnen!.

Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

British School Film Festival 2012

Wie in den letzten Schuljahren haben wir uns auch in diesem Jahr mit allen 8.Klassen einen Film in englischer Sprache im Rahmen des Britfilm- Festival 2012 im MKC angesehen. Der Kinobesuch erfolgte im Rahmen des Englischunterrichts am Dienstagnachmittag (13.03.2012) mit allen Schülern und unseren Englischlehrerinnen Frau Winter-Wachs (8orange) und Frau Rieck, Frau Kuntzagk (8 blau) und Frau Grundmann, Frau Liebe (8 grün) und Frau Beethmann. Unsere Lehrerinnen haben den englisch/ kanadischen Film „Nowhere Boy“ über den jungen John Lennon ausgesucht und im Musikunterricht haben wir vorher noch einmal einige Lieder von ihm gehört.

Nowhere Boy

Großbritannien, Kanada 2009, 98 min

Regie: Sam Taylor-Wood

FSK: ab 12, Altersempfehlung: ab 14

Englischsprachige Originalfassung mit deutschen Untertiteln

altLiverpool, 1950er Jahre: der junge John Lennon wächst bei seiner strengen und auf Etikette bedachten Tante Mimi auf. Seine leibliche Mutter hält er für verschollen, bis er eines Tages entdeckt, dass sie in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt. Zunächst ist John begeistert von der temperamentvollen Julia, die ihn herzlich empfängt und seine Liebe zur Musik teilt. Sie bringt ihm das Banjospielen bei und scheint das genaue Gegenteil der immer kritischen Tante. Aber nach und nach fühlt sich John von den Ansprüchen beider Frauen überfordert und merkt immer deutlicher: er muss seinen eigenen Weg finden. Basierend auf der Biografie von John Lennon erzählt „Nowhere Boy“ eine universelle Geschichte vom Erwachsenwerden.

Feedback der Klasse 8 orange:

  • „Ich hätte nicht gedacht, dass der Film so toll wird.“
  • „Die Klamotten, die die früher anhatten, waren voll cool.“
  • „John Lennon hatte das ja ganz schön schwer als er so alt war wie wir. Ich könnte mir das gar nicht vorstellen, ohne meine Mutter aufzuwachsen.“
  • „Die Musik mag ich nicht so, aber der Film war echt gut.“
  • „Der Film war ziemlich bewegend.“
  • „Es gab viele schöne Momente und Szenen, aber auch viele traurige.“
  • „Am Anfang war es schwer, alles zu verstehen und die Untertitel mitzulesen, aber dann war es ganz gut, dass man auch deutsch mitlesen konnte.“

Von unserem Redaktionsmitglied Elke Kögler

Start Moving117 Mädchen und Jungen der Templiner Oberschule stehen bei „Start Moving“ auf der Bühne. Das Publikum ist von der zweistündigen und 43 Auftritte umfassenden Schulschau begeistert.

Sologesang, Theater, Breakdance sowie Trompeten- und Gitarrenmusik waren nur einige Hör- und Sehgenüsse, die den Zuschauern der bereits dritten Auflage der großen Templiner Oberschulschau „Start Moving“ geboten wurden. 117 Schüler zeigten den 255 Zuschauern ein mehr als zweistündiges Programm. Die jungen Leute studierten jeden Auftritt in den Arbeitsgemeinschaften (AGs) sowie in ihrer Freizeit ein.

Elke Kögler

17 Vertreter von Unternehmen informieren beim regionalen Ausbildungstag über ihre freien Lehrstellen. Jugendliche nutzen die Chance, ihre Bewerbungsunterlagen zu überreichen.

TEMPLIN Die meisten jungen Leute beim regionalen Ausbildungstag in der Templiner Oberschule haben sich bereits im Vorfeld sehr gut über die jeweiligen Aufgaben in ihrem Traumberuf informiert. Die Anforderungen für den jeweiligen Wunschausbildungsplatz waren hingegen nicht allen klar. Das haben die 17 Aussteller bei der Messe am Sonnabend erfahren.

„Es geht heute darum, Lehrstellenbewerber mit Arbeitgebern zusammenzubringen“, erklärte Oberschulleiterin Barbara Liedtke. Allgemeine Informationen über die verschiedenen Berufe erhalten die Schüler im Unterricht. Die Oberschule, das Oberstufenzentrum und die Arbeitsagentur waren die Organisatoren des Ausbildungstags. Die Auswahl der ausstellenden Firmen habe sich an den Wünschen der Jugendlichen orientiert, erläutert Heike Hantzky von der Templiner Geschäftsstelle des Arbeitgeberservices der Agentur für Arbeit. Hantzky habe eine Umfrage in der Oberschule durchgeführt. Dabei sei herausgekommen, dass Mädchen am liebsten Einzelhandels- oder Bürokauffrau sowie die meisten Jungen gern als Mechatroniker und in der Metallbranche arbeiten würden. „Aufgrund dieses Ergebnisses habe ich gezielt die Firmen aus der Region eingeladen, die Lehrstellen in diesen Berufen anbieten“ erklärte Hantzky.

„Ich habe heute bereits Gespräche mit zwei hervorragend informierten Bewerbern geführt“, sagte Meister Ralf Deistler, Inhaber der Templiner Firma Hörwerker. Beide haben sich um Deistlers Lehrstelle als Hörgeräteakustiker beworben. Wenn ein Bewerber aufgrund seiner Unterlagen für die Lehrstelle geeignet ist, dann lädt der Hörgeräteakustikmeister ihn stets zu einem Schnuppertag ein. „In einer kleinen Firma mit drei Mitarbeitern ist es besonders wichtig, dass das zwischenmenschliche Gefüge stimmt“, erklärt Deistler. Zudem wolle er sehen, ob die Bewerber über handwerkliches Geschick verfügen, um etwa Hörgeräte mechanisch und technisch an die Ohren der Kunden anzupassen.

Weniger zufrieden über das Wissen der Jugendlichen über den Friseurberuf zeigte sich Monika Lange aus der Gemeinde Boitzenburger Land. „Viele haben geschaut aber waren überhaupt nicht informiert“, sagt die Friseurmeisterin. Lange bildet seit 30 Jahren junge Friseure aus. Die Ausbildungsmesse sei für Lange auch deshalb nicht die erste Wahl, wenn es um die Suche nach Auszubildenden geht. Am liebsten sei ihr, wenn sich Schüler persönlich im Friseursalon melden, die aus nur Berufung Friseur werden wollen. Überraschungen in Sachen An- forderungen erlebten Schüler ebenso am Stand des Energieunternehmens Enertrag. „Wer Lärm nicht gut erträgt und nicht höhentauglich ist, kann bei uns nicht Mechatroniker oder IT-Systemelektroniker werden“, erläuterte Angela Mattes, künftige Industriekauffrau im zweiten Lehrjahr. „In einem Windparkfeld ist es einfach sehr laut“, erläuterte Mattes. Zudem müssten sich Bewerber in die Gruppe der Kollegen optimal einfügen können. Schließlich seile ein Techniker den anderen ab, damit dieser sicher an einem Windradturm arbeiten kann.

Joachim Krüger setzt bei der Auswahl seiner Lehrlinge auf Tugenden wie „Wille, Fleiß, Teamfähigkeit und Intelligenz“. Ob Bewerber darüber verfügen, testet der Chef der Heizung-Sanitär Krüger GmbH und der Klempner-Dachdecker GmbH während zweiwöchiger Schnupperpraktika. Die besten Musiker bildeten schließlich noch lange kein gutes Orchester, weiß Krüger, der seit 1976 ausbildet.