Auftritte am 05.12. und 06.12. 2016 im Seniorenlandsitz „ An der Buchheide“ - Schüler der Oberschule präsentierten ein weihnachtliches Programm

Wenn Senioren, Angehörige, das Pflegepersonal, Lehrer, Schulsozialarbeiter und Schüler der Oberschule Templin gemeinsam „Stille Nacht singen“ und Schüler kleine selbst angefertigte Gaben an die Senioren verteilen, dann spricht man nicht nur von einem bestehenden Kooperationsvertrag zwischen der Oberschule und dem Seniorenlandsitz, sondern auch vom Verschenken eines wunderbaren Momentes voller Anteilnahme.

Schüler aus den Arbeitsgemeinschaften „Musik“, „Darstellendes Spiel“ und „Kochen“ hatten sich unter Anleitung der Musiklehrerin Frau Klaus und den Schulsozialarbeiterinnen Frau Lorenz und Frau Tesch langfristig darauf vorbereitet. Mit aktuellen Songs, bekannten Melodien und zwei kurzweiligen weihnachtlichen Theaterstücken stimmten sich alle auf die Vorweihnachtszeit ein. Für die Schüler waren diese Auftritte nicht nur Präsentationen, sondern auch Erfahrungsmomente im Umgang mit älteren Menschen.

 „Gib Mobbing keine Chance“ - ein Workshop für Schüler der 7. Klassen

Mit Freude in die Schule gehen, sich wohl fühlen in der Klassengemeinschaft, gute Freunde haben, das wünschen sich Schüler, wenn sie in eine neue Schule kommen. So stand für das Kollegium der Oberschule schon im vorigen Schuljahr fest, neue methodische Wege zu gehen, um Mobbing rechtzeitig vorzubeugen.

Auch in diesem Schuljahr erlebten die Schüler der 7. Klassen wieder einen ganz besonderen Workshop.

In Zusammenarbeit mit den Klassenlehrern haben die Schulsozialarbeiterinnen Katja Lorenz und Katrin Tesch einen Schultag voller Wissen rund um das Thema Mobbing geplant und erfolgreich durchgeführt.

Einen Tag lang konnten die Schüler in ihrer Klasse erforschen, wie man positiv und konstruktiv miteinander umgehen kann.

Dabei ging es darum, ein vertrauensvolles Miteinander in der Klasse zu schaffen und Wege zu finden, sich gemeinsam vor Mobbing zu schützen.

So erlebten die Schüler, dass Lehrer und Sozialarbeiter eine Bildungsaufgabe gemeinsam anpacken. Hilfreich für die Vorbereitung war dabei der „ Anti-Mobbingkoffer“, ein methodisches Material der gemeinsamen Initiative der Techniker Krankenkasse und dem Bildungsministerium. So  haben sich Kolleginnen Frau Klaus und Frau Steinland vor Ort auf einer Fachtagung mit diesem vielseitigen Material vertraut gemacht und ihr Wissen weiter gegeben.

 

Für jede Klasse ein informativer und  aktionsreicher Tag

Gemeinsam mit den Klassenlehrern erarbeiteten die Schüler in diesem Workshop unter anderem Gesprächsregeln, so dass jeder zu Wort kommen konnte und auch gehört wurde. Der Film „Schulweg der Angst“ stimmte die Schüler sehr anschaulich und emotional auf das Thema ein. Gezielte Fragen zu diesem Film halfen den Schülern sich eine Meinung zu bilden und vor allem für alle hörbar die Ergebnisse vorzustellen. Nicht jede Meinungsverschiedenheit wird gleich zu einem Konflikt und nicht jede Konfliktsituation ist Mobbing. Wie man das besser versteht und die Unterschiede begreift, konnten die Schüler in Rollenspielen selbst ausprobieren. So mancher Zuschauer hat dabei schon mal den Spiegel vorgehalten bekommen. Wissensvermittlung zum Mobbing ist wichtig. Darin waren sich die Schüler einig. Wenn man weiß, wie ein Täter eigentlich mehr Zuspruch durch die Klasse bekommt und welche Verantwortung auch die haben, die Mobbingverhalten dulden oder aus dem Bedürfnis der Anerkennung zum Mitläufer werden, können alle jeden Tag mehr dafür tun, dass Mobbing keine Chance hat.

 

Ungewönlicher Parcours in der Turnhalle

Voll gespickt mit Informationen wagten sich die Schüler am Ende des Workshop Tages auf einen ungewöhnlichen Parcours. Die Schüler staunten nicht schlecht, als sie die Halle betraten. Von Sport und Wettkampf war nicht die Rede.

Die Schulsozialarbeiterin Katrin Tesch hatte sich einen Vertrauensparcours ausgetüftelt.

Und jetzt ging es für alle um volles Vertrauen. Für viele Beteiligte eine völlig ungewohnte Situation, mit verbundenen Augen einfache Hindernisse zu überwinden und dabei auf die führende Hand des Mitschülers und seine Erklärungen angewiesen zu sein. Zumal auch Schüler paarweise antraten, die sonst nicht unbedingt gute Freunde sind. Die Stimmung in der Halle war unerwartet ruhig und besonnen, denn niemand wollte im Wassereimer landen oder durch Falschansage von der Bank rutschen. Für alle ein außergewöhnlicher Moment: Selbst die Klassenlehrerinnen Frau Winter und Frau Baumann absolvierten, geführt von ihren Schülern, diesen Parcours.

In der Auswertungsrunde wurde darüber gesprochen, wie sich jeder während des Parcours gefühlt hat. Sich auf jemanden verlassen zu müssen und sicher ans Ziel zu kommen, das war eine wichtige Erfahrung, die es gilt auch in den Schulalltag der Klasse zu übertragen.

Am Ende des Workshops  hatten die Schüler die Möglichkeit persönliche Gedanken zum Thema „Gib Mobbing keine Chance“ zu äußern und auf vorbereiteten Karten zu notieren, die dann im Atrium der Schule ausgestellt wurden.

 

Auch in diesem Jahr nutzten Schüler der 8. und 9. Klassen der Oberschule Templin die Möglichkeiten des Zukunftstages in Brandenburg. Die Schüler haben sich ihre Praktikumsplätze für einen Tag selbst organisiert, indem sie sich direkt bei den Firmen anmeldeten, Angebote der Betriebe wahrnahmen oder selbst im Internet recherchierten. Ein Mädchen und acht Jungen entschieden sich die Einladung der metallbearbeitenden Betriebe MBM und AMB Lychen anzunehmen und sich in beiden Betrieben über den Beruf des Zerspannungsmechanikers zu informieren. An interessanten Details wurde den Schülern in der MBM Lychen GmbH die hohe Genauigkeit der Teile, die für den Maschinenbau gefertigt werden, demonstriert. Selbst die gemessene Haardicke der Schüler von 0,05 mm liegt noch über der zugelassenen Toleranz bei der Fertigung. In der AMB Holger Perlick GmbH konnten die Schüler beobachten wie ein Musterteil anlässlich des Zukunftstages an einer CNC Maschine hergestellt wurde. An der Laserbeschriftungsanlage wurden die Schüler dann selbst aktiv und haben das Musterteil, ihre USB-Sticks und Handys dauerhaft beschriftet. Alles in allem ein gelungener Vormittag an dem die Schüler einen Einblick in die abwechslungsreichen Aufgaben eines Zerspannungsmechanikers erhalten haben.

Von Lea Zühlke

Tradition - Seit 6 Jahren gestalten die Templiner Oberschüler unter der Leitung von Katja Lorenz das „Start Moving“. Das diesjährige Motto lautete: ,, Jede neue Idee braucht auch Fantasie. Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“. An diesem Abend zeigten insgesamt 115 Schülerinnen und Schüler der 7.- 10. Klassen zum 6. Mal ihre Arbeitsergebnisse aus den Arbeitsgemeinschaften sowie Einzelleistungen aus dem Unterricht oder aus ihrer Freizeit. Die Organisationen und Vorbereitungen zu diesem Fest übernahmen 15 Schülerinnen und Schüler, die dabei von den Lehrkräften aus dem Neigungsunterricht, von der Schulleitung, den Klassenlehrern und dem Lehrerteam aus dem Bereich ,, Produktives Lernen“ tatkräftig unterstützt wurden. Einlass, Moderation, Bühnentechnik und vieles mehr mussten bedacht und sichergestellt werden. Durch die Unterstützung des Fördervereins der Schule konnten schon die ersten Teile einer neuen Tonanlage finanziert werden, was sich sehr positiv auf die Qualität der Beiträge auswirkte. Auch in diesem Jahr war das Schulfest wieder gut besucht, denn Eltern, Schüler, Großeltern und Lehrer füllten das Atrium bis auf den letzten Platz.

Die Oberschule Templin bewirbt sich für das Projekt Jugendhilfe/Schule 2020. Die Bewerbung bezieht sich auf Modell A – Zielgruppe Jahrgangsstufe 7/8.

Das vollständige Konzept ist hier einzusehen.